Wie ist es mit der Sicherheit unterwegs?

Zu diesem sehr emotionalen Thema ist eigentlich kein Punkt mehr offen, wurden wir – vor allem vor drei Jahren vor unserer Abreise nach Südamerika – doch intensiv und von allen Seiten mit Schreckensszenarien und jeglichen Bedenken überschüttet. Ehrlich – mir fällt gerade nichts mehr ein, was in diesem Zusammenhang unangesprochen geblieben wäre.  

Deshalb an dieser Stelle mal zur Realität, die uns ja aus jahrzehntelangen Reisen durch die ganze Welt und „off the beaten track“ durchaus bekannt ist. Während unserer zahlreichen bisherigen Reisen hatten wir – egal ob als Reisender mit Rucksack oder mit dem Wohnmobil – regelmäßig intensiven Kontakt zur Bevölkerung. Wir übernachteten – insbesondere auch in Südamerika – 70-80% frei an den schönsten Stränden, Flüssen, Seen, Bergen oder in Städten. Wir bewegten uns überall frei, selbst in lateinamerikanischen Großstädten und außerhalb touristischer Hotspots. Fazit: Es ist nicht anders, als überall auf der Welt. Freundlichkeit, Selbstbewußtsein, Respekt und das Einschalten des Gehirns beim Reisen bewahrt jeden Reisenden zu 99% vor unliebsamen Überraschungen. 

Selbstverständlich – wer sich nicht vorab über die Gegebenheiten vor Ort informiert, Warnungen, Hinweise und Verhaltensempfehlungen der Locals in den Wind schlägt und meint, schlimme Dinge passieren immer nur anderen, kann Pech haben … egal, ob in Südamerika, Zentralasien, Albanien oder im Frankfurter Bahnhofsviertel. 

Selbstverständlich – wer zur falschen Zeit am falschen Ort ist, kann ebenfalls Pech haben … aber auch hier ist es egal, ob dieser falsche Ort irgendwo auf der Welt oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz liegt. 

Wir verkneifen es uns deshalb, auf populistische Berichterstattung über Kriminalitätsraten in den sogenannten Schwellen- oder Dritte-Welt-Ländern (meines Wissens gibt es nur eine Welt für alle!) weiter einzugehen und verweisen deshalb vielmehr auf die Realität, über die wir in den einzelnen Beiträgen objektiv berichten und auf mögliche Gefahren in bestimmten Ländern eingehen werden. Das beseitigt Irrglaube und hilft allen, die daran interessiert sind, zu erfahren, wie sicher die Welt wirklich ist …

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