Am gestrigen Sonntag, den 1. November 2026 war es endlich soweit – 1 Tag früher als geplant: Wir sind losgefahren!
Das vorerst letzte Wochenende im Kreise unserer Familien, ein vorerst letztes Mal am Samstagabend den Grill angeschmissen und ein vorerst letztes Mal einen schönen Abend gemeinsam verbracht! Warum also noch bis Montag warten, wenn doch der Sonntag ein deutlich entspannteres Reisen auf den Autobahnen verspricht als der Montagmorgen?
So haben wir uns also am Sonntagmittag verabschiedet auf unsere nächste große Reise … tränenreich 😢 war der Abschied … und emotional. Eigentlich klar! Man darf sich da nichts vormachen: eine lange Reise in ferne Länder mit einer ebenso langen Abwesenheit von den Liebsten birgt IMMER Risiken und bei manchem auch Ängste. Bleiben wir gesund? Bleiben unsere Familien gesund? Sehen wir uns überhaupt wieder? Berechtigte Fragen in Anbetracht unser aller Alter … egal, ob 50 (Natalie), bald 60 (ich), gut 70 (Natalies Eltern) oder bald 80 (meine Mama).

Am Ende hat sich aber die Freude durchgesetzt und das ist auch gut so. Wir freuen uns auf die vielen neuen Abenteuer und Erlebnisse der nächsten Monate und Jahre und unsere Familien freuen sich für uns – trotz aller Risiken und Ängste. So soll es sein 👍
So starteten wir gestern also in den Prolog, wie es die Radfahrer bei der Tour de France nennen würden, die Anreise zu unserem Startpunkt auf der Seidenstrasse: Venedig. Mein Adrenalin-getränktes rechtes Bein war vom Gaspedal nicht mehr runter zu bekommen und erschlaffte erst nach rund 650 Kilometern weit hinter Stuttgart. Respekt!
Heute Morgen ging es dann noch kurz in die Werkstatt unseres Vertrauens an der A8 in Bad Ditzenbach auf der Schwäbischen Alb. Chop-Chop brauchte neue Augen 😱. Unsere LED-Fernscheinwerfer hatten das Steinschlag-Stakkato in 1,5 Jahren auf den Pisten Südamerikas nur so leidlich überstanden und vor Kurzem den Dienst ganz eingestellt 🤷♂️. Und so ganz ohne vernünftiges Fernlicht jenseits der Standard-Fernbeleuchtung mitteleuropäischer Karossen wollten wir dann doch nicht Richtung Zentral- und Südostasien starten. Bei der Gelegenheit haben wir uns vom guten Björn, dem Geschäftsführer vom Offroad-Spezialisten ORC Exklusiv, auch noch den allerneuesten Scheiß aus dem Hause OSRAM aufschwätzen lassen: Night Breaker LEDs für das Abblendlicht – der Goldstandard, was Lichtstärke und Leuchtweite angeht … und den Preis 😜 …
Damit ist Chop-Chop nun topfit für den Start der Tour de France, äh, Tour de Asien und die anstehenden Bergetappen 💪.




Pittoreske Altstadt in Memmingen im Allgäu
Von Bad Ditzenbach ging es noch am heutigen Montag über Memmingen und Lindau bis ins Fürstentum Liechtenstein, wo wir auf dem Parkplatz des „Nationalstadions“ 😂 in Vaduz unser Nachtlager aufgeschlagen haben. Die halbe Strecke des Prologs von Nordhorn nach Venedig wäre damit bereits gemeistert.





Vaduz – Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein
